DIE BESTEN TIPPS UND TRICKS FÜR DEINEN PROFESSIONELLEN LEBENSLAUF

Der Lebenslauf gilt für die meisten Recruiter als das Nonplusultra einer Bewerbung. Die Vita wird häufig zuerst gelesen. Sie kann innerhalb von nur rund einer Minute darüber entscheiden, ob du überhaupt eine Chance auf den Wunschjob hast. Ein professionell geschriebener und übersichtlich aufgebauter Lebenslauf kann den Personaler also nachhaltig in seiner Entscheidung beeinflussen. Doch wie schreibt man eigentlich eine perfekte Vita? Welche Informationen sollten definitiv darin vorkommen und welche Tricks gibt es noch, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen?

Der erste Eindruck zählt

Wie sooft im Leben gilt auch bei der Bewerbung um einen neuen Job das Motto: „Der erste Eindruck zählt“ – daher solltest du auch alles daran setzen, damit dein Portfolio so perfekt wie möglich wird. Das gilt natürlich insbesondere für den Lebenslauf. Dieses Dokument zeigt dem Entscheider vor Ort sämtliche Infos über dich und deinen bisherigen Karriereweg auf. Um deine Chancen zu verbessern, findest du hier die besten Tipps und Tricks. Mit diesen kannst du nicht nur deine Vita so professionell wie möglich gestalten, sondern dich zugleich auch von den anderen Mitbewerbern absetzen.

Die besten Profitipps für einen aufsehenerregenden Lebenslauf

Wer nach Informationen zum Thema Lebenslauf sucht, findet im Internet zahlreiche Tricks und Anregungen, mit denen die Vita zum absoluten Highlight der Bewerbung werden kann. Um dir einen besseren und vor allem schnelleren Überblick zu verschaffen, haben wir in der folgenden Auflistung die besten und wichtigsten Tipps übersichtlich für dich zusammengefasst.

Vorab noch ein grundlegender Hinweis: Bleib bei der Erstellung des Lebenslaufes auf jeden Fall ehrlich und verzichte auf übertriebene und frei erfundene Angaben. Solche Lügen kommen nämlich immer ans Tageslicht und können im schlimmsten Fall sogar als Urkundenfälschung ausgelegt werden. Nun geht es aber wie versprochen weiter – mit den besten Tipps und Tricks für deinen professionellen Lebenslauf.

Ein übersichtliches Layout ist das A und O:

Um es dem Personaler so einfach wie möglich zu machen, solltest du bei der Erstellung des Lebenslaufes auf jeden Fall darauf achten, dass alle wichtigen Informationen auf einen Blick und direkt erkennbar sind. Daher sollte zwischen den einzelnen Angaben ausreichend Platz gelassen werden. Außerdem kannst du getrost auf unnötige Grafiken, Bilder und irrelevante Infos verzichten, da diese dem Recruiter nicht weiterhelfen und nur unnötigen Platz verbrauchen. Im Optimalfall sollte der Lebenslauf nämlich nicht mehr als zwei DIN-A4-Seiten umfassen.

Schriftart und Schreibstil:

Wie bei dem Bewerbungsanschreiben selbst, solltest du auch bei deinem Lebenslauf auf nichtssagende Füllworte verzichten. Solche Füllworte sind beispielsweise „anscheinend“, „eigentlich“ und „möglicherweise“. Stattdessen kannst du deine Fähigkeiten und Kenntnisse mit geschickten und dynamischen Formulierungen deutlich besser in Szene setzen.

Dies erreichst du, indem du dich vor allem auf die Fakten fokussierst und Schlagworte verwendest, die dich und deine Skills ins rechte Licht rücken. Dazu gehören unter anderem Begriffe wie „Erfahrung“, „motiviert“, „Leitung“ oder auch „optimiert“.  Ebenso empfiehlt es sich, eine Schriftart zu verwenden, die sowohl auf dem Papier als auch am Monitor ohne Probleme gelesen werden kann. Dazu eignen sich beispielsweise Arial, Tahoma und Calibri – am besten in der Schriftgröße 11 oder 12.

Nimm dir Zeit:

Während sich die meisten Personalchefs nur etwa zwei bis drei Minuten mit dem Lebenslauf beschäftigen, bevor sie darüber entscheiden, ob sich der Bewerber überhaupt für die ausgeschriebene Stelle eignet, solltest du dir bei der Erstellung auf jeden Fall ausreichend Zeit lassen. So kannst du verhindern, dass du wichtige Elemente vergisst und sich ungewollte Fehler einschleichen. Und wie wichtig eine fehlerfreie Vita sein kann, sagen uns auch die Experten von Spiegel Online. Zudem ist es empfehlenswert, wenn ein Freund oder Bekannter deinen Lebenslauf noch einmal auf Fehler überprüft, bevor du ihn an den Recruiter schickst.

Verhindere Lücken:

In der heutigen Zeit gelten Lücken im Lebenslauf nicht mehr als allzu großes Problem – solange diese auch plausibel erklärt werden können, zum Beispiel durch eine Neuorientierung oder die Elternzeit. Wer sich während solchen Auszeiten eigenständig weitergebildet hat, kann bei vielen Recruitern sogar damit punkten. Worauf du aber auf jeden Fall verzichten solltest, sind Begriffe wie „arbeitslos“ oder längere Zeiträume ohne eine durchgehende Beschäftigung. Wähle stattdessen lieber umschreibende Formulierungen wie „Phase der Berufsorientierung“ und erkläre größere zeitliche Lücken mit Fort- oder Weiterbildungen.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:

Damit der Recruiter auch direkt sehen kann, wer eigentlich hinter der Bewerbung steckt, solltest du deinem Lebenslauf natürlich ein Foto oder Video beifügen. Viele Bewerber nutzen dafür ein professionelles Businessfoto bzw. ein Businessoutfit für das Video, was grundsätzlich auch nicht verkehrt ist. Falls du dich allerdings um einen Job in einer kreativen Branche bemühst, kannst du aber auch ein eher außergewöhnliches Bild von dir verwenden. So bleibst du im Gedächtnis und kannst dich direkt von anderen Bewerbern abheben.

Fazit

Dein Lebenslauf entscheidet maßgeblich darüber, ob deine Bewerbung auf deinen Wunschjob erfolgreich sein wird. Er bildet die Grundlage dafür, ob du im Verlauf des Recruitingprozesses zu einem persönlichen Gespräch vor Ort eingeladen werden wirst. Deshalb macht es Sinn, dass du bei der Erstellung deines Lebenslaufs auf das Layout, die Schriftart und den Aufbau achtest. Plane dir dafür etwas Zeit ein. Du kannst dabei auch auf Formatvorlagen zurückgreifen oder dir auch eine Bewerbungshomepage erstellen.