SO TICKEN RECRUITER: WIE DU DICH ALS FREELANCER AM BESTEN VERKAUFST

Gastbeitrag freelancermap – Du bist Experte auf deinem Gebiet. Du hast schon oft darüber nachgedacht zusätzlich oder nur noch freiberuflich zu arbeiten? Oder bist du bereits Freelancer und verbringst viel Zeit damit, neue Aufträge an Land zu ziehen? Hier findest du einige Tipps. Sie geben Dir einen Einblick, wie du Projektplattformen nutzt und Recruiter sowie potenzielle Kunden mit deinen Skills überzeugst.

Vorteile des Freelancer-Daseins

Eines ist sicher: Freelancer werden in Zukunft, vor allem in der IT-Branche, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Das nicht ohne Grund, denn das Freiberufler-Dasein hat Vorteile für Auftragnehmer und Auftraggeber – nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt des Fachkräftemangels. Laut der Marktstudie „Freelancer-Kompass 2018“, schätzen Freiberufler, neben der Unabhängigkeit und der freien Zeiteinteilung, auch die Freiheit eigene Entscheidungen treffen zu können. Hinzukommt die Projektvielfalt im Berufsalltag.

Im freien Projektgeschäft gibt es allerdings auch einige Herausforderungen: Freelancer müssen ständig Akquise betreiben. Sie müssen neue Kunden gewinnen, um ein sicheres Einkommen zu haben. Auch der Gegenpart – die Recruiter – bekommen Fristen gesetzt, um qualifizierte Kandidaten zu beschaffen. Für beide Seiten gilt: Möglichst schnell ein berufliches Match finden, denn Zeit ist Geld.

Das Matching kannst du erheblich erleichtern, indem du deinem potentiellen neuen Auftraggeber 1, 2 oder 3 kurze Videosequenzen à 45 Sek. zur Verfügung stellst. Du kannst so neben den “Hard-Facts” auch einen direkten persönlichen Eindruck hinterlassen. Erstelle dir dafür eine kostenfreie Bewerbungshomepage. Den Link, den du dazu erhälst, kannst du in deine Profilbeschreibung einbinden oder unter weitere Profile im Netz angeben.

Vermittlungsplattformen: einfach und schnell Projekte finden

Hilfreich sind an dieser Stelle spezielle Vermittlungsplattformen, auf der sich sowohl Projekt-Anbieter, als auch Freiberufler auf der Suche nach Aufträgen tummeln. Recruiter und Unternehmen haben dort die Möglichkeit, Freelancer für Aufträge zu gewinnen. Letztere können wiederum Profile erstellen, Referenzen angeben, ihre eigenen Websites verlinken sowie Kontakte zu Recruitern und Kunden knüpfen.

Für die erfolgreiche Vergabe eines Auftrags, sind die Inhalte des Freelancer-Profils ausschlaggebend – dazu lohnt es sich, den Vermittlungsprozess aus der Perspektive des Recruiters zu betrachten. Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat freelancermap.de, eine der führenden Projektplattformen im Bereich IT, Management und Ingenieurswesen, eine qualitative Umfrage unter Recruitern durchgeführt.

Thomas Maas, CEO der Plattform weiß: „Das wichtigste Auswahlkriterium für Recruiter ist das Know-how, gefolgt von Verfügbarkeit und Lebenslauf. Als “No-Go” gelten außerdem Fehler bei der Kommunikation: Respektvoller Umgang und eine korrekte Ausdrucksweise sind hier unerlässlich.“

Diese Checkliste hilft dir dabei, dein Freelancer-Profil so gut wie möglich zu gestalten:

1.       Überzeuge mit deinem Know-how
Achte darauf, dass dein Lebenslauf/die Projekte, die du bearbeitet hast, aktuell und vollständig sind. Wie auch bei Bewerbungen zum Angestelltenverhältnis, kommt es bei Recruitern schlecht an, wenn Lücken in der Projekthistorie zu sehen sind. Auch Weiterbildung ist hier ganz wichtig: Gerade in der IT-Branche, in der Programmiersprachen zum Einsatz kommen, sind Freelancer, die sich fortbilden, stets im Vorteil.

2.       Rechtschreibung und Grammatik
Eigentlich logisch – allerdings scheinen es einige Freelancer mit der Orthografie nicht ganz so genau zu nehmen. Unbedingt darauf achten: Recruiter mögen keine offensichtlichen Fehler bei der Kommunikation!

3.       Verfügbarkeit signalisieren
Halte deine Website/dein Profil stets aktuell, vermerke es, wann du dein aktuelles Projekt voraussichtlich abgeschlossen haben wirst. Dich wird keiner anschreiben, solange du signalisierst, dass du derzeit schon an einem Auftrag arbeitest und nicht verfügbar bist.

4.       Realistischer Stundensatz
Gib´einen konkreten und realistischen Stundensatz an. Freiberufler haben gerade am Anfang Schwierigkeiten damit, herauszufinden, was sie verlangen können. Kleiner Tipp: Nicht unter dem eigenen Wert verkaufen, aber auch keinen unrealistischen Satz verlangen, sonst könnte es passieren, dass der Recruiter oder der Kunde auf dem Absatz kehrt macht. Am besten schaust du mal, was andere Freelancer mit ähnlicher Erfahrung angeben.

Fazit

Wenn du schon freiberuflich tätig bist oder es in Erwägung ziehst Freelancer zu werden: Nutze eine für deine Branche passende Projektplattform zur Kundenakquise. Dies spart dir Zeit und ermöglicht dir zwanglos Kontakte zu knüpfen. Perfektioniere dein Freelancer-Profil, überzeuge mit deinen Referenzen und achte auf deine Kommunikation – denn für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.