KONGRESS ARBEIT 4.0: ANDERS ARBEITEN IN EINER DIGITALEN WELT

Die Arbeitswelt befindet sich in einem großen Wandel und Veränderungsprozess. Zu diesem Thema hatte das Bündnis 90 Die Grünen am 26.01.17 in den Bayrischen Landtag geladen. Arbeit 4.0 ist als Schlagwort überall in der Wirtschaft gegenwärtig. Als eines von 5 Start-Ups, die symptomatisch für die Möglichkeiten der Digitalisierung in der Arbeitswelt stehen, waren auch wir von Talentcube zu dieser Veranstaltung eingeladen.  

Arbeit 4.0 – Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitswelt

  Die voranschreitende Digitalisierung wird weitreichende Auswirkungen auf unsere zukünftige Arbeitswelt haben. Die heutigen Kommunikations- und Informationstechnologien verändern den Arbeitsalltag grundlegend. Wir sind überall erreichbar und immer einsatzbereit. Arbeiten 4.0 kennzeichnet sich auch durch das Verschwimmen der Grenzen von virtueller und realer Arbeitswelt sowie durch neue Arbeitskonzepte mit flexiblen Arbeitszeiten, -orten und -verträgen, um die Unterstützung des Menschen durch die Maschine. Computer oder computergesteuerte Maschinen übernehmen in vielen Arbeitsbereichen mehr und mehr Tätigkeiten, die bisher von Menschen erledigt wurden. Niemand weiß, wie sich die immer schneller voranschreitende Digitalisierung auf die Arbeitsplätze der Zukunft auswirkt. So kann die klassische Tätigkeit einer Kassiererin bereits heute voll substituiert werden. Auf der anderen Seite werden ganz neue Berufsfelder wie z.B. der Biosignal-Trainer, der Ethik-Algorithmiker, der Innenausstatter für virtuelle Räume oder der Empathie-Interventionist entstehen. Daraus ergeben sich neben aller Unsicherheit, die dies für alle Beteiligten mit sich bringt auch Chancen. Wir haben in vielen Berufsfeldern die besondere und einzigartige Möglichkeit zu definieren, wie wir zukünftig arbeiten wollen. Noch kann niemand sagen, wie unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt künftig genau aussehen wird. Wie sich die Veränderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt für Unternehmen und Mitarbeiter auswirken werden. In diesem Zusammenhang gilt es daher, auch Bildung neu zu organisieren. Hin zu mehr Eigenverant-wortung, Selbstorganisation und der Förderung des Unternehmertums bereits in der Schule. Die klassische Arbeit an einem festen Ort, zu einer festgelegten Zeit an diesem Ort, löst sich auf. Wissensarbeit kann bereits heute zu jeder Zeit, an jedem Ort vollzogen werden. Menschen wollen darüber hinaus zunehmend wählen, wo und wann sie arbeiten. Diese Umwälzungen haben natürlich auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, der sich gerade massiv, in einigen Bereichen schneller als in anderen, wandelt. Die Richtung ist klar: Wir bewegen uns von einem Arbeitgebermarkt hin zu einem Arbeitnehmermarkt, in dem schon der „Bewerber“ eine deutlich mächtigere Rolle einnimmt. Die Machtverhältnisse verschieben sich zu seinen Gunsten. Vielleicht müssen wir uns sogar vom Begriff des „Bewerbers“ verabschieden oder dem Wort eine neue Bedeutung geben? Bewerber, insbesondere Jüngere haben heute andere Erwartungen an das Arbeiten und wie mit ihnen umgegangen wird. Die Kommunikation muss bereits im Bewerbungsprozess schnell und persönlich erfolgen. Genau hier setzt Talentcube an. Die Bewerbung der nächsten Generation mittels zeitversetzten Videointerviews, mittels derer der Bewerbungsprozess persönlicher, schneller und effizienter wird. So unterstützt Talentcube mit seiner Lösung die Unternehmen bei einer positiven „Candidate Experience“. Zu diesem Thema haben wir in der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Publikum einen aktiven Beitrag geleistet.  

Fazit

  Der Wandel lässt sich nicht aufhalten. Er macht Vieles möglich, was vorher undenkbar war und er macht Vieles einfacher, was vorher mühsam war. Weitere Information zum Kongress gibt es über nachfolgenden Link: http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/wirtschaft-und-arbeit/nachklapp-zum-kongress-arbeit-40-anders-arbeiten-einer-digitalisierten-